Schnee sorgt (erneut) für Chaos - FOTOS

Artikel von: hs
04.01.2018 - 17:03 Uhr

Unfälle, Fahrzeuge die hängen bleiben oder welche von der Straße abkommen, Eisenbahnlinien unterbrochen - am Donnerstag legte eine Warmfront Teile Südtirols und den dortigen Verkehr lahm.

Das Tief "Christine" hat vor allem in der Nordhälfte Südtirols teils recht ergiebigen Schneefall bis in die Täler gebracht. Dieser Schneefall sorgte im Pustertal sowie im oberen Vinschgau für Chaos, blockierte Straßen und es gab zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Diese mussten hängen gebliebene Fahrzeuge wieder flott oder verunglückte Fahrzeuge bergen. Zudem knickten einige Bäume ab und hangen in die Straßen, diese mussten entfernt werden.

Verkehr steht still

Teilweise kam der Verkehr auf den wichtigen Hauptdurchszugsrouten wie etwa auf der SS38 Vinschgauerstaatsstraße zwischen Schlanders und dem Reschenpass zum Erliegen, hier stellten sich LKWs quer oder mussten anhalten um Schneeketten zu montieren. Daher kam es in diesem Abschnitt zu langen Staus und zu Wartezeiten. Gleiches Bild im Pustertal, hier gab es besonders zwischen St. Sigmund und St. Lorenzen beim Kniepass Probleme. Zwischenzeitlich stand der Verkehr in beiden Richtungen komplett still, es gab kein Weiterkommen. Autofahrer stecken über einen längeren Zeitraum in ihren Autos fest und mussten warten bis es endlich weiterging. Die großen Verkehrsprobleme zogen sich bis in den Feierabend hinein, so staute es im Brunecker Stadtgebiet und bei der Ausfahrt West. Doch damit nicht genug: Auch auf der Südumfahrung gab es immer wieder Probleme, so blieben mehrere Fahrzeuge zwischen Bruneck Mitte und Percha hängen. Im Oberpustertal blieben Fahrzeuge beim Olanger Stausee hängen.

Das Onlineportal Verkehrsinfos IT berichtete auf seiner Website über zahlreiche schneebedeckte Straßen und eben sehr großen Zeitverzögerungen etwa im Pustertal oder auch im Vinschgau.

Auch Öffis betroffen

Der Neuschnee betraf nicht nur den Straßenverkehr, auch die öffentlichen Verkehrsmittel hatten damit zu kämpfen. Besonders die Pusterer Bahn. So fuhren zwischen 15 und 16:30 Uhr gar keine Züge zwischen Bruneck und Innichen. Ein Zug musste unbestätigten Meldungen zufolge, sogar in Welsberg Halt machen. Im Unterpustertal zwischen Bruneck und Franzensfeste fuhren auch nur einzelne Züge. Zudem fielen im Feierabendverkehr noch einige Zugpaare aus.

Mit dem zahlreichen Neuschnee hatten auch die inner- und außerstädtischen Buslinien zu kämpfen, zum Teil verkehrten einige Busse auf verschiedenen Linien mit erheblichen Verspätungen.

Tiefwinterlich auch im Wipptal

Von tiefwinterlichen Verhältnissen wird auch aus dem Wipptal berichtet. So sei etwa in Sterzing gut 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Straßen waren teilweise richtig mit Schnee bedeckt wird berichtet. Besonders auf den Nebenstraßen ging es teilweise nur langsam weiter.

Quellen von Fotos: 2017 Südtirol FM


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